Gesprächstherapie, genauer gesagt..

Personenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers

 

Wenn ich von Gesprächstherapie spreche meine ich damit, genauer gesagt, die personenzentrierte Gesprächs-psychotherapie nach Carl Rogers. Zugegeben ein etwas sperrigerer Begriff mit dem aber etwas zutiefst Menschliches, humanistisches, gemeint ist. In der Humanistischen Psychologie spricht man auch von der Dritten Kraft. Und es ist wie ich finde eine wirklich kraftvolle Therapieform.

 

Die personenzentrierte Gesprächstherapie ist auf das Wachstum der Persönlichkeit und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte ausgerichtet und beinhaltet insbesondere die Achtung des Freien Willens des Menschen. Die zugrundeliegende Annahme besteht darin, dass der Mensch, aufgrund seiner Körpergefühls und aus den Erfahrungen mit seiner Umwelt heraus von Kindheit an ein Selbstkonzept entwickelt. Dieses wächst und entwickelt sich ein Leben lang weiter. Diese Entwicklungstendenzen treffen mitunter auf unbewusste und sich der persönlichen Wahrnehmung entziehenden Wiederstände.

 

Gerade in der heutigen Zeit haben viele das Gefühl funktionieren zu müssen und gar keinen Zugang mehr zu Ihren eigenen Gefühlen zu haben. Es müssen Erwartungen erfüllt und Regel eingehalten werden, die nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Die dabei aufkommenden negativen und unerwünschte Gefühle werden beiseitegeschoben. Belastende Ereignisse werden durchgestanden aber oftmals nicht verarbeitet. Der daraus resultierende innere Widerspruch und Leidensdruck, der oft lange nicht wahrgenommen wird, kann sich in Gereiztheit, Depression und Burnout, Ängsten und Phobien, aber auch in Konflikten und Entscheidungsschwierigkeiten ausdrücken.

 

Mit der Gesprächstherapie schaffe ich als Therapeutin einen geeigneten Rahmen in dem Sie bei sich ankommen und die unbewussten Anteile Ihrer Seelenlandschaft erkunden zu können. So helfe Ihnen zu inneren Klarheit und dabei Worte für Dinge zu finden bei denen bislang Sprachlosigkeit herrschte.

 

Es ist ein kurioses Paradoxon,

dass ich mich, wenn ich mich so akzeptiere

wie ich bin, verändern kann.

- Carl Rogers -